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Radfahren Steirisches Thermenland Steiermark Österreich Als kleiner Gebirgsbach hat sie ihren Weg durch mächtige Wälder, saftig grüne Wiesen mit Kühen drauf, vorbei an verstreut liegenden Bauernhöfen und freundlichen Menschen, bereits gefunden.
Manchmal lässt sie Sie ganz nahe an sich heran – passiert sie tiefe, schluchtenartige Talabschnitte,
bleiben Sie Betrachter von Außen. Bevor Sie ihr ins breiter werdende Tal folgen, radeln Sie zur Festenburg, wo Sie ein burgherrliches Mittagessen im idyllischen Burghof erwartet.
Radfahren Steirisches Thermenland Steiermark Österreich Die Lafnitz wird nun immer breiter und vom Bach zum Fluss. Eine Flussschlinge (Mäander) reiht sich an die nächste, ein schmaler Auwaldsaum, der manches Mal zum undurchdringlichen „Urwald“ wird, ist Flussbegleiter. Mannshohe Farne, Schlingpflanzen, Brennnesseln... behutsam begeben Sie sich auf Entdeckungsreise. Sie haben Zeit sich mit einer ungeahnten Vielfalt an Tieren und Pflanzen bekannt zu machen, eine Flussbettwanderung zu unternehmen, sich mit und im Fluss beim Flussbad treiben zu lassen. Es wird nun auch klar, warum dieser Abschnitt der Lafnitz die Auszeichnung als Feuchtgebiet von Weltrang (Ramsargebiet) erhalten hat. Wer das Besondere mag, kann auch einen kleinen Teil der Strecke in einer geführten Kanutour genießen, Plätze kennen lernen, an die man von außen sonst nicht so leicht herankommt. Besonders hungrige Genussradler machen in der Zwischenzeit am Rastplatz bestimmt schon Feuer oder lassen sich in einem ungewöhnlichen Ambiente von Kennern und Könnern (aus bäuerlichen Betrieben) der regionalen, bodenständigen Küche kulinarisch verwöhnen.
Radfahren Steirisches Thermenland Steiermark Österreich „Grenzradler“

Übrigens – da Sie sich einmal im Burgenland, einmal in der Steiermark bewegen, sind Sie auch noch zu „Grenzradlern“ geworden. Dass hier in früherer Zeit auch einmal die Grenze zwischen Österreich und Ungarn war, hat die Natur in all ihren Facetten nie für wichtig oder als Hindernis betrachtet. Auch für Sie spielen Grenzen entlang der Lafnitz nicht wirklich eine große Rolle.Wollen Sie allerdings am Ende der Tour ins ungarische Szentgotthard gelangen müssen Sie im Gegensatz zum Fluss
einen kurzen Stop einlegen – Reisepass bitte. Die Lafnitz mündet nach 110 km und nach Überwindung von 1000 Höhenmetern in die Raab – aber das ist eine andere Geschichte...

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